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Mehr als eintausend Kilometer östlich von Moskau liegt das Verwaltungsgebiet Perm mit seiner gleichnamigen Hauptstadt. Vor 20 Jahren war Perm noch eine „verbotene Stadt“, doch seit 2005 findet hier regelmäßig das politische Kunst- und Kulturfestival PILORAMA statt. Madlene Bruder führt uns an den ungewöhnlichen Veranstaltungsort des Festivals…

Amnesty international protestiert gegen die Diskriminierung von Homosexuellen in osteuropäischen Mitgliedsstaaten der EU. Über die Verletzung von deren politisch-kulturellen Rechten berichtet Matthias Schreiner.

Rund 370 Millionen Ureinwohner gibt es weltweit – sie kämpfen täglich gegen Armut, Diskriminierung und Umweltverschmutzung. Luenya Santiago und Andreas Ramming sprachen mit Frau Bangert von der Gesellschaft für bedrohte Völker über der Situation der indigenen Völker in Brasilien.

Irene Khan, ehemalige Generalsekretärin von Amnesty International vertritt in ihrem Buch „Die unterhörte Wahrheit“ eine radikale und ganz neue Sicht der Armutsbekämpfung. Khans zentrale These: Wer die Armut bekämpfen will, der muss die Rechte der Armen stärken. Lena Deutsch hat das Buch gelesen.

Der expressive Freestyle-Tanz “Krumping” ist der Tanz der Jugendlichen in den Schwarzenvierteln von Los Angeles. Mit "Krumping" reagieren sie auf ihren Alltag, der geprägt ist von Gewalt, Rassismus und Hass. Der Regisseur David LaChapelle hat sich mit seiner Kamera in die Krumping-Szene in South Central, einen Vorort von Los Angeles, begeben. In seinem Dokumentarfim „Rize“ folgt er den Tänzern in ihrem Alltag, zu Auftritten und in ihre Wohnungen. Jasmin Maschke hat den Film gesehen.

Die WM in Südafrika soll ein friedliches Fußballfest werden – so wünschen es sich Sportler, Fans und Sponsoren. Mit Überwachungskameras und einem massiven Polizeiaufgebot will die südafrikanische Regierung die Sicherheit rund um die hochmodernen Stadien erhöhen. Menschenrechte werden im Kampf gegen die Kriminalität zu Störfaktoren. Ein Beitrag von Sophia Heyland

Über Jahrzehnte wurde die südafrikanische Gesellschaft durch soziale Ungleichheit und die Apartheid brutalisiert. Auch nach dem Ende der Apartheid schreitet die Verarmung weiter Teile der Bevölkerung voran. Dies ist in jeder Gesellschaft der Nährboden für Gewalt gegen Menschen, die als ‚anders’ gelten. Über die Ermordung einer lesbischen Fußballspielerin und die Menschenrechtsverletzungen von Homosexuellen in Südafrika berichtet Matthias Schreiner.

Unser Filmtipp widmet sich heute dem Film „Home“ von Yann Arthus-Bertrand. Mit Bildern aus der Vogelperspektive geht der Zuschauer auf eine Reise rund um unseren Planeten. Die Aufnahmen zeigen die Schönheit der Erde und ihr zerbrechliches Gleichgewicht. Die sensible Dokumentation unserer Natur macht den Film „Home“ zu einem wunderbaren Werk der Filmkunst.

Wenn am 11.Juni die Fußball-WM beginnt, wird viel von der Regenbogennation Südafrika die Rede sein, das die Apartheid überwunden hat - und in der Schwarz und Weiß nun weitgehend friedlich nebeneinander leben. Doch der Schein vom multikulturellen Musterland trügt: In Südafrika gibt es massive Ausländerfeindlichkeit - gegen afrikanische Immigranten.

In diesem Jahr wird wieder der Deutschte Menschenrechts-Filmpreis verliehen. Alle zwei Jahre werden Filmschaffende geehrt, die den Alltag derer dokumentieren, die sich gegen die Verletzung ihrer Grundrechte nicht wehren können. Zuletzt ging der Menschenrechts-Filmpreis an die SWR-Produktion „Im Schatten des Bösen“. Der Film zeigt das oftmals unvorstellbar grausame Leben von Frauen im Kongo.

Die Mehrheit der schwarzafrikanischen Bevölkerung wird wohl kaum von der Fußball-WM profitieren. Doch rund um den WM-Trubel gibt es auch sinnvolle Non-Profit-Projekte, die sich um benachteiligte Jugendliche und Erwachsene kümmern. Anja Rechenberg stellt einige davon vor.

Seit der Wiederwahl Ahmadinedschads bleiben die Proteste gegen das iranische Regime nicht mehr ungehört: In vielen Staaten solidarisieren sich Menschen mit den Aufständischen - etwa im Verein United4Iran.

300.000 Tote, unzählige Schwerverletzte, 1,2 Millionen Obdachlose: Haiti ist durch das massive Erdbeben am 12. Januar um Jahrzehnte zurückgefallen, die großen, mühseligen Anstrengungen der letzten Jahre wurden innerhalb weniger Minuten ausradiert.

In ihrem Dokumentarfilm “Mein Herz sieht die Welt schwarz – eine Liebe in Kabul” wirft Helga Reidemeister einen Blick auf das Leben in Afghanistan. Sie erzählt die Geschichte eines Paares, das trotz der Umstände in ihrem Land beharrlich für ein bisschen Glück kämpft.

Die iranische Autorin Marjane Satrapi gehört zu den Stars der politische Comics-Szene.«Persepolis», die autobiografische Geschichte über ein «unbequemes Mädchen» verkaufte sich weltweit über eine Million Mal und wurde bisher in 25 Sprachen übersetzt - selbst im Iran soll das Werk auf dem Schwarzmarkt kursieren.

Etwa zwei Minuten dauerte das Beben am 27. Februar in Chile; Zeit genug, um Concepción, eine Stadt im Süden Chiles, und Großteile anderer Städte komplett zu zerstören. Rund 800 Menschen kamen ums Leben.

Immer wieder werden Frauen im eigenen Heim werden Opfer von Gewalt – und das meistens von ihrem eigenen Partner. Lena Deutsch berichtet über die dramatischen physischen und psychischen Folgen.

Auch Amnesty International nutzt Facebook und Twitter für die Menschenrechtsarbeit – und ist damit, wie etwa im Falle der Unruhen nach den Präsidentschaftswahlen im Iran, sehr erfolgreich. Stephanie Lochner und Bernd Oswald stellen die Arbeit von Amnesty im Web 2.0 vor.

Der 10. Dezember ist Tag der Menschenrechte - ein besonders wichtiges Datum für Amnesty International. Die Münchner Lobbygruppe hat dieses Mal das Eine-Welt-Haus in ein Theater verwandelt.

Sophia Heyland ist zurzeit die Hauptorganisatorin der Radio Amnesty-Sendungen. Sie erklärt, wie eine Sendung produziert wird und wünscht sich, dass sich mehr Mitstreiter an die Radiotechnik wagen.

Sibylle Tiessen wünscht sich mehr Mitstreiter, die länger am Ball bleiben und sähe gerne aufwändigere Beiträge.

Bernd Oswald schätzt die tollen Workshops bei Radio Amnesty und möchte die Sendung via Social Networks bekannter machen.

Jasmin Maschke möchte den Menschenrechten Gehör verschaffen und wünscht sich ein noch breiteres Themenspektrum.

Luenya Santiago dos Santos ist seit Ende 2008 bei Radio Amnesty und wünscht, sich dass sich noch mehr Leute engagieren.

Lena Deutsch würde gerne tiefer recherchieren und verstärkt über brisante Themen berichten.

Schauspieler Jo Vollrath wünscht sich offene Ohren und Herzen für die Anliegen von Amnesty.

Stephanie Lochner, ist zu Amnesty gekommen, weil AI sich einst für ihre Mutter einsetzte.

Anja Rechenberg ist seit einem Jahr bei Radio Amnesty. Die PR-Beraterin hat einen großen Traum.

Aung San Suu Kyi hat elf der letzten 18 Jahre unter Hausarrest verbracht. Die inzwischen 62-jährige Tochter des birmanischen Nationalhelden Aung San hat sich nach der Rückkehr in ihre Heimat - wofür sie Mann und zwei Söhne in England zurückließ - offen für politische Freiheit und das Ende der Militärdiktatur eingesetzt; seither lebt die birmanische Oppositionsführerin hinter verschlossenen Türen und Fenstern.

Die Straftatbestände im chinesischen Recht bieten dem Staat die Möglichkeit, massiv in Menschenrechte einzugreifen. Der Bericht zeigt die bedenkliche Lage auf, in der sich politische Gefangene in China befinden.

Wajdi Mouawad verbindet in seinem Theaterstück "Verbrennungen" drei Geschichten: die erste erzählt das Schicksal der alten Nawal, die es bis zu ihrem Tode schafft, ihr früheres Leben im Libanon sogar vor ihren zwei Kindern zu verbergen; die zweite Geschichte gibt Einsicht in Nawals Jugend im Libanon, wo sie sehr jung schwanger wird und schließlich wird im dritten Handlungsstrang die Geschichte eines durch Bürgerkrieg zerrissenen Landes gezeigt.

In der 2007 erschienen Biographie von Rebiya Kadeer mit dem Titel „Die Himmelsstürmerin – Chinas Staatsfeindin Nr. 1 erzählt aus ihrem Leben“ schreibt die Menschenrechtsaktivistin, die 2004 den Thorolf-Rafto-Gedenkpreis erhielt und 2007 zum dritten Mal für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen wurde, über die schwierige Lage ihres Volkes, den Uiguren.

"Tausend strahlende Sonnen", das neue Buch von Khaled Hosseini, beschreibt anhand zweier Schicksale den schweren und steinigen Weg afghanischer Frauen, ein selbstbestimmtes Leben in einer von Gewalt geprägten Männerwelt zu führen.

Afghanistan – Wohin? Die Zukunft des Landes ist ungewiss. Gerade hat die deutsche Regierung ihren Einsatz und größere Truppen in dem Land am Hindukusch bestätigt. Auch sie hoffen, dass die Regierung an Macht gewinnt und die Taliban an Einfluss verlieren. Ein Überblick über die Geschichte, Politik und die Kultur des Landes von Peggy Elfmann.

Interview mit dem Gründer der afghanischen Menschenrechts- und Umweltorganisation AOHREP, Abdul Hotaki, zur akutellen Entwicklung von Menschenrechten und Menschenrechtsorganisationen in Afghanistan.

In Zeiten friedlicher Christopher-Street-Day-Partys in Westeuropa wird immer wieder vergessen, dass Schwule und Lesben anderswo auf der Welt noch immer nicht akzeptiert werden. Das Buch "Das Recht anders zu sein" nimmt sich dieser Problematik an. Worüber das Buch erzählt, was es kostet und wo es erhältlich ist, erfahren Sie in diesem Beitrag.

In der Asylsprechstunde von Amnesty München werden Werner Steinmetz und seine Kollegen mit vielfältigen Problemen konfrontiert: fehlende Arbeitserlaubnis, Ärger mit den Behörden, traumatische Erfahrungen in der Familie.

In diesem Jahr feiert die Landeshauptstadt München ihren 850. Geburtstag. Das nahmen zahlreiche Münchner und Münchnerinnen zum Anlass, die Save-me Kampagne ins Leben zu rufen. Sie fordern von der Stadt in Sachen Flüchtlingspolitik ein klares Signal: München soll im Rahmen des Resettlement-Programms der UN 850 Flüchtlinge aus einer aktuellen Krisenregion aufnehmen.

Immer wieder war in den vergangen Wochen von gekenterten Flüchtlingsbooten vor den Küsten Europas zu hören. Dazu kamen die erschütternden Berichte aus Afrika, wo Flüchtlinge, die in Nachbarstaaten Schutz suchten, beschimpft, bestohlen, geschlagen oder misshandelt wurden.

2004 hat Russland das Kyoto-Protokoll unterschrieben. Zunächst schien sich das Riesenreich an die Vorgaben zu halten. Unter Präsident Putin mauserte sich Russland gar zum Klima-Musterknaben. Allerdings, wie sich heute zeigt, nur auf dem Papier.

Am 7. Oktober 2006 wurde die russische Journalistin Anna Politkowskaja in ihrem Wohnhaus mit fünf Schüssen getötet. In unserem Beitrag zu ihrem zweiten Todestag erinnern wir an das Leben dieser mutigen Frau, ihren journalistischen Werdegang, der sie vor allem nach Tschetschenien führte, und an den - bis heute - unaufgeklärten Mord.

Ari Folmans „Waltz with Bashir“, der erste animierte Dokumentarfilm der Welt, setzt sich mit dem ersten Libanonkrieg im Allgemeinen und dem Massaker in den Flüchtlingslagern Sabra und Shatila im Besonderen auseinander.

„Make some noise“ heißt das Musikprojekt von Amnesty International, das Musik, Party und Menschenrechtsarbeit verbindet. Für die erste „Make some noise“-CD hat Yoko Ono die Songs von John Lennon zur Verfügung gestellt. Doch nicht nur der frühere Beatles-Star steht hinter der Idee.

Europa zählt zu den stabilsten und reichsten Regionen der Welt. Die Einhaltung der Menschenrechte gehört seit Gründung der Europäischen Union zum gemeinsamen Selbstverständnis der Mitgliedsstaaten. Die Migrations- und Asylpolitik hat sich in den den letzten zehn Jahren zu einem wichtigsten und umstrittensten Bereiche entwickelt.

In Sachen Menschenrechte besitzt die EU wichtige Kompetenzen. Die europäische Kommission etwa verfügt über ein spezielles Programm zum Aufbau von Zivilgesellschaften. Und es gibt es Richtlinien in der strafrechtlichen Zusammenarbeit, mit denen der Menschenrechtsschutz in der EU gesichert werden soll.

In Europa sind der Frauenhandel und die Zwangsprostitution ein Milliardengeschäft. Besonders gefragt sind junge Frauen und Mädchen aus Osteuropa. Sie sind Prostituierte gegen Ihren Willen.

Im Ausland hat Barack Obama vor allem Sympathiepunkte gewonnen, weil er schon im Wahlkampf angekündigt hat, wieder mehr den Dialog mit der internationalen Gemeinschaft zu suchen und das umstrittene Gefangenenlager auf Guantanamo zu schließen. Nun ist der neue Präsident im Amt, für die Geltung der Menschenrechte ist das ein Fortschritt, es gibt jedoch weiter ein dunkles Kapitel.

Die Erwartungen an US-Präsident Barack Obama sind hoch. In einem Telefonat mit dem UN-Generalsekretär Ban Ki Moon haben sich die USA und die Vereinten Nationen zuletzt auch auf einen gemeinsamen Kampf gegen den Klimawandel verständigt.
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